Schwangerschaft

Auf dieser Seite möchten wir Sie über den Verlauf der Betreuung einer Schwangerschaft in unserer Praxis informieren. Schwangere werden in unserer Praxis von unserem Praxisteam und Hebammen betreut, dadurch ist eine gute ergänzende Betreuung möglich – von Stillvorbereitung, Geburtsvorbereitung bis Leitung von Risikoschwangerschaften.

Die Mutterschaftsvorsorge ist mit ihren Untersuchungen und Beratungen in den Mutterschaftsrichtlinien geregelt. Mit diesem Untersuchungsplan besteht in Deutschland ein weltweit vorbildliches System an Vorsorgemaßnahmen, die dazu geführt haben, dass Risiken für Mutter und Kind in der Schwangerschaft maßgeblich gesenkt werden konnten.

Die Medizin hat sich rasant weiterentwickelt und es gibt eine Reihe von Untersuchungen und Behandlungen, die von Experten durchaus empfohlen werden, von der Versichertengemeinschaft aber nicht übernommen werden können. Daher bieten wir Ihnen in unserer Praxis in der Schwangerschaft zusätzlichen Untersuchungen bzw. Behandlungen auf Wunsch an:

Interessante Links zum Thema Schwangerschaft:

www.9monate.de
www.dge.de (Deutsche Gesellschaft für Ernährung)

Mutterschaftsrichtlinien

Danach stehen jeder Schwangeren bei einem unkomplizierten Verlauf der Schwangerschaft folgende Untersuchungen zu:

  • regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei einem Frauenarzt oder einer Hebamme (bis zur 32. Schwangerschaftswoche alle 4 Wochen, dann alle 2 Wochen) verschiedene Blutentnahmen und Laboruntersuchungen
  • zu Beginn der Schwangerschaft: Bestimmung der Blutgruppe, wenn sie nicht bekannt ist, Antikörperbestimmungen innerhalb der Blutgruppenmerkmale, Bestimmung der Röteln-Antikörper, ein Bluttest auf Lues, ein HIV Test auf Wunsch der Schwangeren, eine Hämoglobinbestimmung und eine Urinuntersuchung auf Chlamydien
  • zwischen der 25. und 28. Schwangerschaftswoche Kontrolle der Blutgruppen-Antikörper sowie ein Blutzuckerbelastungstest  zum Ausschluss eines Schwangerschaftsdiabetes
  • zwischen der 32. und 36. Schwangerschaftswoche die Blutuntersuchung zur Bestimmung von Hepatitis B Antikörpern
  • verschiedene Kontrollen des Hämoglobins (je nach Wert)
  • Ultraschalluntersuchungen in der
    09. – 12. SSW zur Festlegung des Geburtstermins
    19. – 22. SSW zur Organdiagnostik
    29. – 32. SSW zur Wachstumskontrolle des Kindes
  • zusätzliche Untersuchungen und die Verschreibung von Medikamenten sind vom Gesetzgeber vorgesehen und werden von den Krankenkassen getragen, wenn im Verlauf der Schwangerschaft Auffälligkeiten festgestellt werden und die Leistungen zum Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehören.

Zusätzliche Untersuchungen auf Wunsch

  • Bluttest auf Toxoplasmose und Listeriose, oder Cytomegalie um eine Neuinfektion in der Schwangerschaft auszuschließen und damit eine Gefährdung für das Ungeborene abzuwenden
  • Streptokokkenabstrich zur Vermeidung einer Infektion des Neugeborenen während der Geburt
  • Akupunktur bei verschiedenen Beschwerden in der Schwangerschaft und zur Geburtsvorbereitung bzw. Geburtseinleitung.

Viele Frauen und ihre Partner haben in der Schwangerschaft das Bedürfnis ihr Baby öfter als vorgesehen mit dem Ultraschall anzuschauen, z.B. bevor man das Kind spürt (zwischen dem 1. und dem 2. Ultraschall) oder zwischen dem 2. und 3. Ultraschall um nochmals nach dem Geschlecht zu schauen oder es beispielsweise den Kindern oder dem Partner zu zeigen. Diese Wünsche können wir natürlich verstehen und bieten den Schwangeren daher an, zusätzliche Wunsch-Ultraschalluntersuchungen durchführen zu lassen.

Da die zusätzlichen Untersuchungen und Behandlungen nicht von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden, stellen wir diese nach der Gebührenordnung für Ärzte in Rechnung.